Tag 16 Bryce Canyon – Moab

Durch den beliebten Bryce Canyon gehen viele Trails, teilweise auch am Pferderücken erkundbar. Wir steigen hinunter, über die Wallstreet, ein in vielen, engen Kurven gewundener Pfad, der so bevölkert ist, dass es an manchen Stellen eng wird. Von unten herauf schnaufen diejenigen, die dachten, der Weg wäre weniger steil, hinunter, noch voll Tatendrang kommen die, die den Marsch in den Queen’s Garden oder zum Sunrise Point vor sich haben. Die meisten Besucher sind Holländer, Japaner, Deutsche und Franzosen, nur hin und wieder hört man tatsächlich Amerikaner reden.

Die Nationalparks waren bisher perfekt gepflegt und auch hier ist es nicht anders. Die Trails sind geschottert und begrenzt, an jedem wichtigen Eck findet sich eine Tafel mit Informationen über die Gegend und der Aufforderung, die Natur zu achten, Wildtiere nicht zu füttern und nicht neben den Weg zu steigen, weil dadurch junge Pflanzen und winzige Biotope zertreten werden könnten, außerdem gibt es an jedem Parkplatz saubere Klos, Trinkbrunnen und Mistkübel. Es ist bei hoher Strafe verboten, Müll wegzuwerfen, etwas in die Steine zu ritzen oder das Wildlife zu gefährden und tatsächlich liegt nichts herum, was nicht hergehört. Nur der rote Sand windet sich durch die Lücken der Schuhe und des Rucksackes und reist mit in den Arches Nationalpark. Hier haben Wind, Wetter und Eruptionen Gebildete geschaffen, die als Brücken und Wackelsteine aus dem Wüstenboden ragen. Im Abendlicht leuchten sie rot und ihre Schatten zaubern Rohrschachtests auf den sandigen Boden.

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