Amerika Film

Für all jene, die sich durch den Reisebericht geschmökern haben und ihre Fantasie in Bildern bestätigt sehen wollen – ein 9 min. Film von den schönsten Orten!

(Und natürlich auch für alle, die sich nicht durch die Wortwülste kauen wollen, aber trotzdem Lust auf Fernweh haben:-))

Tag 7 Sacramento – Sequoia National Park

Wall Mart Couple

Besucht man die Märkte eines Landes, eröffnet sich ein Blick in die jeweilige Kultur. In Luxor abseits der Papyrusfabriken, wo Touristen bei gezuckertem Pfefferminztee in zierlichen Gläsern ein wirklich gutes Angebot gemacht wird, finden sich in den engen Gassen mit Leinen überspannte Märkte, die Ausgänge der Nischen links und rechts angefüllt mit Säcken, in denen Gemüse oder Gewürze stecken, aber daneben hängt auch rohes Fleisch an Haken, ungekühlt und ein Mann sitzt davor und scheucht die Fliegen weg. Dazwischen sind Kinder unterwegs mit schmutzigen Füßen und schnellen Augen. Die Gerüche sind intensiver als alles, das man aus Österreich gewöhnt ist. Zumindest war es so vor vierzehn Jahren, bei meinem letzten Besuch.

Hier ist der Markt, der mich bisher am meisten beeindruckte Walt*Mart, dieses Sammelbecken für Sozialstudien. Schon am Eingang fallen neben den Einkaufswägen, die größer sind als die gewohnten, elektronische Caddies auf, die, ist man schlecht zu Fuß, ausborgen werden können. Auf der Suche nach Orangensaft finde ich nur ein Regal mit Kanistern, eine Gallone Orangejuice und die passt nicht einmal in den Kühlschrank vom Hotel. Drei Kühlreihen mit Fertiggerichten aller Art, aller Art, und dann das ganze Zeug, das bei uns einfach nur teuer ist, Oreokeske in Riesenschachteln, fünf zum Preis von drei, sieben Sorten Erdnussbutter oder mehr, und wirklich gutes Obst, Pfirsiche, Erdbeeren aus Kalifornien und Ringlotten die süß duften. Auf der Suche nach einer Schüssel (ich gebe hier zu, ein Schüsselmensch zu sein, das heißt, ich esse so gut wie jedes Gericht am Tag aus meiner Lieblingsschüssel) finde ich in den Tiefen des Walmarts Kloschüsseln, Angelruten, Tshirts und Akkubohrer.

An der Kassa fragt uns die Verkäuferin, ob wir aus Deutschland wären und erzählt, dass ihr Großvater aus Deutschland gekommen wäre, die Frau, die hinter uns angestellt ist, hört zu und lächelt.

Wall Mart Unbeatable

Am Weg zum Sequioa Nationalpark ändert sich die Vegetation beinahe stündlich. Am Mittelstreifen des Freeways blüht weißer Oleander, die Häuser im Landesinneren werden flacher und bekommen Vorgärten, in denen alte Trucks geparkt sind, ohne Nummerntafeln, neben ihnen grasen gescheckte Pferde. In der Entfernung erheben sich Berge, links und rechts wachsen goldene Hügel und der Wind riecht blass und warm. Vor den Apfelbaumplantagen werden Erdbeeren verkauft, die Berge wachsen und werden grün, felsig. Kleine Wasserfälle brechen aus ihnen und stürzten zwischen den Sugar Pines und den White Firs hinab. Wir schrauben uns hinauf, aus der wüstigen Gegend der Serra Nevada in den Nationalpark, für den Eintritt gezahlt werden muss. Die Felsen und festen Sträucher erinnern an Österreich und auch die aufragenden Berghänge. Die Luft ist klar und riecht nach dem heißen Holz in neuen Saunas, dann trübt sich der Himmel und weißer Rauch verdeckt die Aussicht. An einem der vielen Wendepunkten steht eine Rangerin und erklärt geduldig den Fragenden, woher der Rauch käme. Hier wird der Wald verbrannt, ein sogenanntes kontrolliertes Feuer, das gelegt wird und das für vier Tage brennt. Die Fläche, die in Flammen aufgeht beträgt 600 mal 200 Acres, und, sie erklärt, das Feuer bringt neues Leben und hilft, den Wald, der krank oder schon abgestorben ist, zu reinigen. Ich bin als grundsätzliche Feindin von Zerstörung skeptisch und denke an die Tiere, die bei so einem Brand drauf gehen, aber sie meint, dass das Feuer langsam brenne und dass rund um das Feuer Ranger und Feuerwehrmänner postiert wären, die aufpassen, dass die Funken nicht überspringen. Dieser Teil hatte seit vierzig Jahren nicht mehr gebrannt und ein Hubschrauber von Discovery Channel kreist über dem Rauch, um zu filmen.

Im ganzen Park, werde ich später feststellen, sind die Stämme der Bäume geschwärzt, dazwischen wachsen hellgrünes Farn und Blumen jeder Art.

Tag 6 Sacramento Wettkampf

Wieder im Stadion beginnt der Wettkampf der Hammerwerfer in der Altersgruppe 50. Die Amerikanischen Zuschauer haben ihre Fischerstühle mitgebracht und reden über die Athleten und die Ergebnisse, die Sportler selbst wissen, dass es jetzt ernst wird und gehen individuell damit um. Einige ziehen sich zurück, andere drehen noch die Arme wie Windmühlen und hüpfen am Stand, um sich aufzuwärmen.

Der Wettkampf selbst dauert in etwa eine Stunde. Von den zehn Athleten, die gekommen sind, scheiden zwei nach den ersten drei Versuchen aus, die letzten Acht treten in gestürzter Reihenfolge an. Von der Tribüne des benachbarten Baseballstadiums herunter feuert eine Frau ihren Mann an Come on Honey!, was der Kampfrichter gegen Ende des Bewerbs zum Anlass nimmt, den Athleten schmunzelnd mit Honey, your next, aufzurufen. Der Vater ist mit dem schlechtesten Wurf noch vor dem Zweitplatzierten und gewinnt schließlich mit sechseinhalb Metern Abstand zu dem Amerikaner, der Silber bekommt. Die Zuschauer freuen sich über jeden guten Wurf und zeigen sich sehr sportlich, als der Wettkampf vorbei ist, fragen uns, woher wir wären, und lassen sich bestätigen, dass der Weg weit war, dann sagen sie welcome to California und have a beautiful trip!

Bei der Siegerehrung zeigt sich wieder einmal wie langatmig die Österreichische Hymne ist, aber sie wird tapfer bis zum Ende abgespielt, nach der Amerikanischen und der Russischen ein kleiner Einbruch an Feierlichkeit.

Am Abend treffen sich die Athleten beim Mexikaner im Old Town und wir reden über den Sport und über die Unterschiede in den Länder, die Kalifornier lernen von den Dänen, dass man in Dänemark wohl Langlaufen, aber nicht ordentlich Skifahren gehen kann und die Texaner erzählen, dass starke Stürme immer wieder ihre Vorgärten verwüsten.

Wir stellen fest, dass von den Amerikanern tatsächlich jeder mindestens zwei Großelternteile aus Europa hat und lachen über die Wortfetzen Deutsch, Italienisch oder Polnisch, die sie sich aus ihrer Kindheit gemerkt haben. Dann, später kommen die Geschichten über die Erlebnisse am Sportplatz und die jung gebliebene Juliet, die Frau des Diskuswerfers Ted, erzählt, dass sie dabei war, wie ein alter Mann am Sportplatz von einem Diskus getroffen wurde und zwei Tage später daran verstarb und Per, der Däne sagt, dass er selbst einen Diskurs an die Stirne bekommen hat, vor Jahren, und dass der Metallrahmen, nicht aber sein Schädel gebrochen war, und der andere Däne sagt, während er Avocadopürree in seinen Burrito streicht, dass er gesehen hatte, wie der Draht eines fallenden Hammers einem Kampfrichter den Arm gebrochen hatte. Die Geschichten könnten wohl ausgeweitet werden, aber am anderen Ende des Tisches bricht schon wieder Gelächter über ein neues Thema aus und ich bin froh darüber.

Der Pina Colada kommt mit einem Häubchen Schlagobers, gekrönt von einer Kirsche und er ist süß und cremig, außerdem bekommt jeder Gast ein Glas mit Wasser und Eis und eine Schüssel Maistacos. Wir gehen, als die Kellner die Sessel auf die Tische stellen und das Besteck in weiße Servietten wickeln. Vor der Tür werde ich gedrückt von den Hammerwerfern und den Diskuswerfern, diesen ganzen Wikingern und von ihren hübschen Frauen und alle sagen what a nice evening und see you next year und let’s stay in touch!

Tag 5 Sacramento

Es ist Sonntag, aber das Leben geht seinen gewohnten Gang hier, kein Geschäft hat geschlossen. Unter dem Freeway in Sacramento ist der Farmer’s Market und während oben die Autos dahinrauschen, werden unten im Schatten des Betonhimmels Zwiebel neben schlanken Feldgurken arrangiert und rotbackige Äpfel geputzt. Die Basilikumbüschel riechen kräftig neben den Kübeln mit Feldblumen, und man lässt sich durch die Reihen schieben und denkt an den Nasch- oder den Karmelitermarkt, wo dieselben Typen von Menschen einkaufen wie hier. Weiter, und das vollendet den Naschmarkteindruck, gibt es noch einen Antiques Market, der Eintritt in das bessere Ramschmuseum kostet aber drei Doller. Mit einem Stempel am Handrücken bekommt man Zugang zu den Gieskannen, Kleidern, Puppen, Bildern und Live-Ausgaben aus den Sechzigern. Auf die Frage, was denn Antiques seien, heißt es everything that is older than ten years.

In Old Sacramento, Old Sac, im Sutter’s Fort, wird einmal am Tag eine Kanone aus dem letzten Jahrhundert gezündet, und ich komme unbedarft dazu, sehe nur noch wie die Eltern, die sich schon um den Platz geschart haben, ihren Kindern die Ohren zuhalten und dann knallt es und blauer Rauch nebelt die Szene ein. Die Frau an der Kassa rechts von mir klatscht that was a good one! und ich hole die Videokamera heraus, viel zu spät, um die sich verziehenden Rauschwaden zu filmen. Gegenüber ist eine hohe, weiße Kirche, davor steht ein Mann, einen Arm im Mistkübel, in der anderen Hand eine halbleere Flasche. Er trägt eine türkise Hose und ein Nachthemd, das am Rücken offen ist. Ich sehe das verräterische Bändchen um sein Handgelenk und tatsächlich gibt es ein Hospital, gleich ums Eck.

In der Kirche findet gerade ein Gottesdienst statt und drinnen hängen Tafeln auf denen steht Many Religions, One God. Der Minister trägt ein Polohemd und spricht in weichem Bass, man hört ihm gerne zu, wenn er die acht Schritte aufzählt, die helfen, wieder glücklich zu werden.

Das State Capitol leuchtet in der Nachmittagssonne und lockt Touristen an, die sich auf seine Stufen stellen und ablichten lassen. Davor blühen Magnolienbäume mit Blüten, so groß wie zwei Handflächen. Ihr Geruch liegt zwischen Pfirsich und Lemone. Im Capitol bestaunt man den Marmorboden und die Schauzimmer, vor dem Büro des Governors fehlt ein Bild und auf die Frage, wohin Mr. Schwarzeneggers Portrait verschwunden sei, erhält man die steife Antwort, abgehängt aufgrund von Family Issues.

In der Altstadt haben um neun Uhr abends immer noch einige Geschäfte ihre Pforten geöffnet, so auch Sweet Heaven, ein junger Verkäufer drückt mir draußen einen Flyer in die Hand Free Samples! und drinnen, gleich neben der Tür steht ein anderer und wiederholt bei jedem, der hereinkommt, dass es erlaubt ist, von den Bonbons in Fässern mit den blauen Labels zu kosten, ebenso von den Salt Water Taffies aus den Kisten. Das Geschäft ist voll. Voll von Holzkisten, die überquellend mit bunten Candies und Leuten, die einmal hier, einmal da ein Taffy auswickeln und in den Mund stecken. Im Geschäft darf gegessen werden, so viel der Magen zulässt, und ich denke an diesen alten Pipi Langstrumpffilm, wo Pipi mit ihren Goldmünzen den ganzen Zuckerlladen aufkauft und den Inhalt an die Kinder der Stadt verfüttert. Beim Hinausgehen drückt mir eine Verkäuferin noch ein Bonbon in die Hand und wünscht mir eine Sweet Night.

Tag 4 Sacramento

Wer noch nie bei den Masters Championships dabei war, egal ob World oder Europe, dem entgeht eine ganz bestimmte, eigenartige Stimmung, die sich Jahr für Jahr fortsetzt und getragen wird von den TeilnehmerInnen. Ein Masters Athlet ist jeder, der die Vierzig überschritten hat, nach oben hin gibt es kein Alterslimit, so kommt es, dass in der Kategorie 90 noch Herren zum Weitspringen antreten, mit Dressen, die um ihre faltigen Körper wehen und knöchernen Knien. Sechzigjährige Damen laufen hundert Meter schneller, als ich es wahrscheinlich könnte, und Fünfundsiebzigjährige stoßen Kugeln.

Zwischen den Versuchen stehen sie mit ernsthaften Gesichtern unter den Zelten und haben die Fäuste in die Hüften gestemmt, nach den Bewerben tragen sie ihre Trainigstaschen weiter zum nächsten Bewerb, mit langsamen Schritten und immer suchend, wo die Landsleute sind und wo noch mal der Call Room war. Ihre Verwandten und Freunde sitzen auf Deckenlagern im Schatten und haben Fahnen und Kappen, auf denen die Ländernamen eingestickt sind und sie notieren auf Zetteln die Leistungen der BewerberInnen.

Die Dänen, Amerikaner, Brasilianer, Rumänen, Norweger, Deutschen, Iren winken sich zu, wenn sie sich treffen und fragen, wie es gelaufen ist und dann jammern manche und beschweren sich über die Hitze, den schlechten Boden, das ungewohnte Sportgerät oder den Schmerz im Kreuz, im Knie, im Genick, oder sie zeigen ihre Medaillen her und klopfen sich auf die Schultern, feiern sich gegenseitig und schwenken ihre Fahnen.

Bei dem Bewerb, der für uns interessant ist, dem Hammerwerfen, sind so viele Teilnehmer, dass es zu einer Qualifikation kommen musste.

Kurz, bevor der Vater, unser Athlet, im Call Room erscheinen muss, trifft man noch die, die immer kommen, zu den Bewerben in der ganzen Welt, denn Hammerwerfer gibt es nicht viele und die Altersklasse (immer fünf Jahre) verschiebt sich mit den Verletzungen und dem Stechen im Rücken. Der Südafrikaner ist nicht gekommen, weil er am Knie operiert wurde, berichtet ein andere Südafrikaner, ein Nachtbar, und auch einer der Amerikaner, der schon nach Italien gereist war, kann nicht werfen. Dafür sind neue Gesichter da, vor allem Amerikaner, aber auch ein Inder, ein Exote in dem Fach, müde von der Anreise. Er ist vierundzwanzig Stunden geflogen, erzählt er, über Europa. Aber er ist auch schon einmal mit dem Zug zu einer Europameisterschaft gefahren, da war er drei Wochen unterwegs.

Die Sportler begrüßen sich und greifen beim Händeschütteln etwas fester zu, als es notwendig gewesen wären, dann beginnt das Einwerfen und jeder beäugt den anderen um herauszufinden, wie die eigenen Chancen stehen. Die Leistungen von allen waren im Vorfeld schon bekannt. Die Qualifikation beginnt, jeder hat drei Versuche, nur wer die Mindestweite von 48 Metern wirf, darf nicht weiter machen. Die ersten vier Teilnehmer schießen ins Netz, die Nerven flattern, nur mein Vater und Lucien, der Franzose qualifizieren sich sofort. Bei einigen dauert es noch länger, bis sie einen gültigen Wurf zustande bringen, einige schaffen aber ihre Leistungen nicht und stehen mit gesenktem Kopf im Schatten. Am Ende bleiben aus zwei Gruppen, die sich qualifizieren mussten, zwölf Leute über, der Rest darf beim Wettkampf nur zusehen. Der Inder hat es mit vierunddreißig Metern auch nicht geschafft.

Am Abend in Sacramento, dem Old Town, kommen Erinnerungen an alte Western Filme auf. Und dann wundere ich mich über die Zauberershops und die Geschäfte, in deren Auslagen pinke Flamingos stehen und Bücher über Hipsters und Star Treck LiebhaberInnen. Vor dem Tatoostudio haben Harleyfahrer ihre Bikes geparkt und streichen mit wohlwollenden Blicken um die Motorräder, stolz, wenn einer der Touristen fragt, ob er sich mit einem davon abbilden lassen darf.

Aus den Bars kommt Musik, immer andere, und auf der Straße zwischen den Holzgehsteigen sind Radfahrer, Autos und Pferdekutschen unterwegs. In einem der Autos sitzen zwei Zombies und erst später lese ich in der lokalen Zeitung, dass an diesem Abend ein Trashstreifen gedreht wird, vorher gäbe es einen Zombiemob, so take care of your kids! Jedes Mal, wenn eine Harley wegfährt, explodiert ein Teil der Stadt, zumindest hört es sich so an. Unten am Fluss zieht ein Motorboot gegen den Strom, auf seinem Rücken tanzen vier junge Leute und winken zum Ufer. Als sie weg sind, kehrt wieder Ruhe ein.

Tag 3 San Francisco – Sacramento

Wieder hüllt sich das morgendliche San Francisco in unerwartete Kühle, beim Spaziergang zum Union Square habe ich unter der Jeansjacke eine Gänsehaut. Am Square stellen Maler und Malerinnen ihre Kunstwerke aus, sitzen und Sonnenschirmen und erzählen mit verschränkten Händen, wenn man sie fragt, welches der Ausgestellten ihr Lieblingsbild ist. Das Leben geht ruhig ab, hier in dieser Insel, rund herum schäumen die Autos und Cable Cars und Touristen, mittendrinn stehen ein Obdachloser und ein Polizist, beide auf den Briefkasten zwischen ihnen gestützt und der Polizist sagt let’s not make it a big thing.

Mit dem gemieteten Auto nach Sacramento und alle sind unzufrieden, weil es ein Mercury Grand Marquise ist und weil der Wagen aussieht, als wäre er aus den Achtzigern, dabei ist er letztes Jahr gebaut worden. Wir fahren zur Lombard Street und blicken die Windungen hinunter und ich steige aus, um zu filmen, wie die Autos durch die Straße schwenken und ihre Insassen hinausfotographieren und dabei sehe ich endlich die Papageien, die lärmen und über meinen Kopf hinwegziehen.

Die Fahrt nach Sacramento ist kurz, aber man klagt über die Untechnik des Wagens und gleichzeitig steigen draußen die Temperaturen in einem verrücktem Tempo. Nach einer dreiviertel Stunde Fahrt hat es schon fast 40 Grad, das Grün ist einem trockenem Gelb gewichen und Staub frisst sich in die Ritzen der Windschutzscheibe. Erst am Abend kühlt es ab, als ich am Pool sitze, die Füße bis zu den Knöcheln im Wasser. Das Brummen der Klimaanlagen dominiert die Nacht.